Unser Haus

Das „Kulturzentrums Alte Molkerei Freren“

Ein Haus, das erzählt. Ein Haus, das lebt. Ein Haus für alle.

Wo Geschichte Kultur wird

Von der Molkerei zur Kulturfabrik

Die Alte Molkerei Freren ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort des Wandels, der Begegnung und der Kreativität – tief verwurzelt in der Geschichte der Region und offen für neue Ideen.

Erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts, war die Molkerei einst ein wirtschaftliches Herzstück des südlichen Emslands. Von hier aus wurden Milch, Butter, Käse und Kakao in viele Teile Niedersachsens geliefert. Über Generationen prägte der Betrieb das Leben in Freren – bis 1989 die Produktion eingestellt wurde und die Gebäude verstummten.

Was folgte, war kein Verfall, sondern ein Neubeginn:

1991 übernehmen die Schwestern Mariele Fasselt, Annette Balzer und Ruth Brüne den Industriekomplex. Mit ihrem musikalischen Hintergrund entsteht die Idee, die alte Molkerei in einen Ort für Kunst und Kultur zu verwandeln.

1992 wird der Kulturkreis impulse e.V. gegründet. Ziel: kulturelles Leben im südlichen Emsland fördern. Erste Veranstaltungen, viel Engagement und Unterstützung von Land und Landkreis folgen.

1996 wird das Kulturhaus erstmals eröffnet.

Auch baulich entwickelt sich das Haus kontinuierlich weiter. In mehreren Bauabschnitten wurden seit 2008 wichtige Bereiche modernisiert und ausgebaut: Der Backstage-Bereich wurde zur Heimat der Dauerausstellung „Lebenswege“, Dach und Fassade der Molkerei umfassend saniert und die historische Ems-Mädel-Halle erweitert. Ein neu gestaltetes Treppenhaus mit Aufzug, barrierefreie Sanitäranlagen sowie zusätzliche Räume in der Alten Mühle ermöglichen heute eine vielfältige und inklusive Nutzung – unter anderem für die SpuK als feste Nutzerin des Hauses.

Heute ist die Alte Molkerei ein soziokulturelles Zentrum mit Charakter. Die historische Bausubstanz trifft auf zeitgemäße Nutzung: Konzerte, Theater, Ausstellungen, Tanz, Workshops, Vorträge und Feste finden hier ebenso Raum wie stilles Erinnern und lebendige Auseinandersetzung mit Geschichte. Die Butterhalle, die Ems-Mädel-Halle, das Patio, verschiedene Ausstellungsräume und Ateliers schaffen eine Atmosphäre, die inspiriert und verbindet.

Unser Haus ist offen für alle Generationen, für Profis und Laien, für Neugierige, Kreative und Begegnungssuchende. Die Alte Molkerei Freren steht für kulturelle Vielfalt, Teilhabe und die Kraft gemeinsamer Ideen.

Ein Haus mit Geschichte.
Ein Haus für Kultur.
Ein Haus, das lebt.

Entstanden aus einer Industriebrache und getragen vom ehrenamtlichen Engagement des Kulturkreises impulse e.V.

 

Der Kulturkreis impulse e.V. - Die Menschen hinter der Geschichte

Kultur lebt nicht von Geschichte allein – sie lebt von Menschen.
Von Ideen, Engagement und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Hinter der Alten Molkerei Freren steht ein Team, das mit Herzblut, Kreativität und Ausdauer diesen besonderen Ort gestaltet und weiterentwickelt. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand gibt die inhaltliche Richtung vor, bewahrt die Vision des Hauses und setzt sich mit viel persönlichem Einsatz für Kunst, Kultur und Teilhabe im ländlichen Raum ein.

Unterstützt wird er von den hauptamtlichen Mitarbeitenden, die den Betrieb des soziokulturellen Zentrums im Alltag tragen. Sie organisieren Veranstaltungen, betreuen Künstlerinnen und Künstler, begleiten Projekte, kümmern sich um Technik, Sauberkeit, Verwaltung und Kommunikation – und sorgen dafür, dass aus Ideen lebendige Kultur wird.

Gemeinsam verbindet sie die Überzeugung, dass die Alte Molkerei mehr ist als ein Veranstaltungsort: Sie ist ein offenes Haus für Begegnung, Austausch und kreative Entfaltung. Mit Professionalität, Ehrenamt und Teamgeist schreiben sie die Geschichte dieses Hauses Tag für Tag weiter.

Lernen Sie die Menschen kennen, die der Alten Molkerei Freren ein Gesicht geben:

 

Bärbel Bründermann - 1. Vorsitzende

Ralf Schwan - 2. Vorsitzender 

Claudia Ritz - Schriftführerin

Barbara Ruhara - Kassenwartin

Monica Wübbe - Büro

Oliver Dall & Lukas Langeborg - Technik, Licht und Ton

Alexander Höhler - Hausmeister

Sherije -Sauberkeit und Ordnung

 

So wie viele weitere engagierte und helfende Hände, die jede Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis machen!

 

Jeden 1. Montag im Monat findet der Ehrenamtsstammtisch statt! Alle Mitglieder, Helfende und Interessierte sind herzlich eingeladen. Hier wird geschnackt, geklönt und gelacht. Bei einem Gläschen Wein und kleinen Snacks findet so ein kultureller und persönlicher Austausch statt!

 

Vielfalt unter einem Dach

Die Alte Molkerei Freren ist ein Haus voller Ideen. Neben dem Kulturkreis impulse e.V. haben hier weitere Einrichtungen ihren festen Platz gefunden. Sie bereichern das Haus mit eigenen Schwerpunkten, Perspektiven und Angeboten – von Kultur über Bildung bis hin zu Begegnung und Erinnerung. Gemeinsam machen sie die Alte Molkerei zu einem lebendigen Ort der Vielfalt, an dem unterschiedliche Menschen, Projekte und Geschichten zusammenkommen.

Neben der Dauerausstellung "Lebenswege" und der Jüdischen Geschichtswerkstatt finden derzeit noch folgende Angebote Platz in unsere Räumlichkeiten:

Spiel- und Kunstschule "SpuK" (Kunstschule Spuk | Website)

"Tanzen und mehr" Tanzschule Ludmilla Grinke (Tanzschule Tanzen und mehr (@tanzenundmehr) • Instagram-Fotos und -Videos)

Yoga by Madeleine (Yoga mit Madeleine - Vinyasa Yoga in Freren und Umgebung)

 

 

Dauerausstellung "Lebenswege"

 Logo Lebenswege Die Dauerausstellung "Lebenswege" beschreibt das Leben der russlanddeutschen Familien aus der Samtgemeinde Freren in ihrer alten und neuen Heimat. Interessierte an einer Führung sind herzliche eingeladen, sich im Büro des Kulturkreises impulse e.V. zu melden.

Betrieben und liebevoll gestaltet wir die Ausstellung von Frau Nelly Heilmann.

Nelly Heilmann Jeden letzten Sonntag im Monat bietet Frau Heilmann jeweils von 14:00 - 17:00 Uhr kostenlose Führungen durch die Ausstellung an. Ebenso gibt es eine Kaffeerunde zum aktuellen Thema "Zeit für Gespräche - Brücken bauen".

Termine für das erste Halbjahr 2026:

25.01.

22.02.

29.03.

26.04.

31.05.

28.06.  

 

Jüdische Geschichtswerkstatt

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